Wer „EasyCatalogs“ hört, denkt meist: Shopify-App zum Erstellen von PDF-Katalogen. Und genau da haben wir angefangen. Doch nach der Arbeit mit Tausenden von Händlern und vielen Gesprächen darüber, was Unternehmen wirklich brauchen, ist die Vision größer geworden.

Im Kern ist EasyCatalogs eine Data-Publishing-Plattform. Sie füttern sie mit strukturierten Produktdaten – aus beliebiger Quelle – und erhalten professionelle Kataloge in mehreren Formaten. Shopify ist eine Datenquelle. Doch die Engine darunter arbeitet mit jeder Art strukturierter Produktinformationen, egal ob sie in einer CSV-Datei, einer Excel-Tabelle, einer Datenbank, einem ERP-System oder auf einer ganz anderen E-Commerce-Plattform liegen.

Was das für Unternehmen jenseits von Shopify bedeutet, zeigen wir hier.

Was „Data Publishing“ wirklich heißt

Bei der klassischen Katalogerstellung sind Design und Daten getrennte Welten. Ein Designer baut ein Layout in InDesign. Jemand anderes exportiert die Produktdaten aus dem jeweiligen System. Dann kopiert jemand (oft der Designer, mühsam) die Produktinformationen ins Design. Und das für jedes Produkt, jede Seite, jeden Katalog.

Data Publishing dreht das um. Sie definieren das Design einmal – Vorlagen, Layouts, Stile – und die Plattform befüllt es automatisch mit Ihren Produktdaten. Kommen 50 neue Produkte in Ihre Datenquelle, wächst der Katalog um 50 Produkte – ganz ohne manuelle Designarbeit.

Das Konzept ist nicht neu. Adobe InDesign beherrscht Datenzusammenführung seit Jahrzehnten. Aber InDesign verlangt Spezialwissen, teure Lizenzen und einen fragilen Workflow aus XML- und CSV-Zuordnungen, der ständig bricht. EasyCatalogs macht das Ganze für jeden zugänglich – ohne Designkenntnisse oder technisches Wissen.

Die Architektur: Daten rein, Kataloge raus

Stellen Sie sich EasyCatalogs als Pipeline mit drei Stufen vor:

Die Data-Publishing-Pipeline

  1. Datenaufnahme: Produktdaten kommen aus einer Quelle – Shopify-API, CSV-Upload, Excel-Import oder Datenbankanbindung. Die Plattform normalisiert sie in ein Standardformat: Produktname, Beschreibung, Bilder, Preise, Varianten, eigene Felder.
  2. Vorlagen-Anwendung: Die normalisierten Daten werden auf Katalogvorlagen abgebildet. Jede Vorlage legt fest, wie Produkte angeordnet werden – wie viele pro Seite, welche Felder erscheinen, wie Varianten dargestellt werden, wie Typografie und Farbschema aussehen.
  3. Ausgabe-Erzeugung: Aus Daten plus Vorlage entsteht das fertige Ergebnis: PDF-Kataloge, interaktive Flipbooks, druckfähige Line Sheets, digitale Kataloge mit integrierter Bestellfunktion.

Der entscheidende Punkt: Die Stufen 2 und 3 sind völlig unabhängig von Stufe 1. Woher die Daten kommen, spielt keine Rolle. Sobald sie in der Plattform sind, funktionieren dieselben Vorlagen und dieselbe Ausgabe-Erzeugung – unabhängig von der Quelle.

Wer das jenseits von Shopify braucht

Hersteller

In Fertigungsunternehmen liegen Produktdaten oft über mehrere Systeme verteilt – ein ERP für Bestände und Preise, ein PIM-System (Product Information Management) für Beschreibungen und Spezifikationen, ein DAM-System (Digital Asset Management) für Bilder. Ihre Kataloge müssen aus all diesen Quellen schöpfen.

Die meisten Hersteller produzieren Kataloge noch auf die alte Art: Ein Designer verbringt Wochen in InDesign und platziert Tausende Produkte von Hand. Ändert sich etwas, beginnt der ganze Prozess von vorn. Ein Data-Publishing-Ansatz automatisiert das. Produktdaten exportieren, in die Plattform laden, Katalog generieren. Bei Änderungen aktualisieren und neu generieren.

Distributoren

Distributoren führen Produkte vieler Hersteller. Ihre Kataloge sind riesig – oft Tausende Seiten – und müssen nach Kategorie, Hersteller und manchmal nach Kunde segmentiert werden. Niemand baut einen 2.000-Seiten-Katalog von Hand in einem Designtool.

Mit Data Publishing erzeugen Distributoren verschiedene Katalogversionen aus derselben Produktdatenbank. Ein Sanitärgroßhändler kann für einen Kunden einen Katalog nur mit Rohrverbindungen generieren und für einen anderen einen kompletten HLK-Katalog – aus denselben Grunddaten.

Großhandelsmarken ohne Shopify

Viele Großhandelsunternehmen laufen auf WooCommerce, Magento, BigCommerce oder Eigenentwicklungen. Sie haben dieselben Katalogbedürfnisse wie Shopify-Händler: professionelle PDF-Kataloge, Line Sheets mit Großhandelspreisen, interaktive Flipbooks für die digitale Verteilung. Das Datenformat ist ähnlich – Produkte mit Namen, Bildern, Preisen und Varianten –, egal auf welcher Plattform der Shop läuft.

Unternehmen mit internen Produktdatenbanken

Viele B2B-Unternehmen verkaufen über gar keine E-Commerce-Plattform. Ihre Produktdaten liegen in internen Datenbanken, selbst gebauten Warenwirtschaftssystemen oder in Tabellen, die ein Produktteam pflegt. Genau diese Unternehmen tun sich mit Katalogen oft am schwersten, weil es keinen eingebauten Export-zu-Katalog-Workflow gibt.

Eine Data-Publishing-Plattform löst das, indem sie beliebige strukturierte Daten entgegennimmt und in fertige Kataloge verwandelt.

Von der Shopify-App zur universellen Plattform

So verlief die Entwicklung von EasyCatalogs, ganz ehrlich:

Wir haben mit einem konkreten Problem angefangen: Shopify-Händler konnten aus ihren Produktdaten nicht ohne Weiteres PDF-Kataloge erstellen. Über die Shopify-API ließen sich Produkte, Bilder, Preise und Varianten unkompliziert in eine Katalog-Engine ziehen. Das funktionierte, und zwar gut.

Dann meldeten sich Unternehmen, die dieselbe Ausgabequalität wollten, deren Daten aber woanders lagen:

  • „Ich habe 5.000 Produkte in einer Excel-Datei. Kann ich die importieren?“
  • „Unsere Produkte liegen in einer MySQL-Datenbank. Könnt ihr euch damit verbinden?“
  • „Wir nutzen WooCommerce. Funktioniert das bei uns?“
  • „Ich exportiere Produktfeeds als CSV für Google Shopping. Könnt ihr diesen Feed nutzen?“

Die Antwort auf all diese Fragen lautet immer öfter „Ja“, denn der Katalog-Engine ist es egal, woher die Daten stammen. Sie braucht Produkte mit bestimmten Attributen – Name, Bild-URL, Preis, Beschreibung, Varianten – und erzeugt daraus Kataloge.

Was das für Sie bedeutet

Wenn Ihr Unternehmen strukturierte Produktdaten hat – in welchem Format und auf welcher Plattform auch immer –, können Sie daraus professionelle Kataloge machen, ganz ohne manuelle Designarbeit. Der konkrete Workflow hängt von Ihrer Datenquelle ab:

Datenquelle Anbindung Ideal für
Shopify Direkte API-Integration (Import mit einem Klick) Shopify-Händler jeder Größe
CSV / Excel Datei-Upload mit Spaltenzuordnung Jedes Unternehmen mit Tabellendaten
Produktfeeds Import gängiger Produktfeed-Formate Unternehmen mit Google-/Facebook-Feeds
Datenbank / ERP CSV-Export aus Ihrem System, dann Upload Hersteller, Distributoren
Andere Plattformen Produkte als CSV exportieren, dann hochladen Nutzer von WooCommerce, Magento, BigCommerce

Das große Ganze

Die Katalogerstellung steckt seit viel zu langer Zeit in einem manuellen, designgetriebenen Workflow fest. Jeder andere Bereich von E-Commerce und B2B-Vertrieb wurde automatisiert – Bestandsführung, Auftragsabwicklung, E-Mail-Marketing, Analytics. Kataloge sind eine der letzten Bastionen der Handarbeit.

Data Publishing ändert das. Ihre Produktdaten sind die Single Source of Truth. Ihr Katalog ist eine gerenderte Ausgabe dieser Daten – automatisch erzeugt, bei Datenänderungen aktualisiert und in genau dem Format verteilt, das Ihre Zielgruppe braucht.

Genau darauf arbeitet EasyCatalogs hin. Die Shopify-Integration ist der Ausgangspunkt und heute der stärkste Konnektor. Aber die Plattform ist als Brücke zwischen jeder Produktdatenquelle und jedem Katalog-Ausgabeformat konzipiert.

Wenn Sie nach einem Weg gesucht haben, Ihre Katalogerstellung zu automatisieren – egal, wo Ihre Produktdaten liegen –: Die Werkzeuge dafür gibt es jetzt.

Machen Sie aus Ihren Produktdaten professionelle Kataloge

Ob Ihre Daten in Shopify, einer CSV-Datei oder einer Tabelle liegen – EasyCatalogs verwandelt sie in hochwertige PDF-Kataloge und digitale Flipbooks.

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